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Vereinszweck und Ziele von „Ja - für Gera”


Der Verein „Ja - für Gera” wurde am 19.08.2002 von Unternehmern aus Gera gegründet.

Das Ziel des Vereines ist die nachhaltige Erhöhung der Attraktivität und Funktionalität des Oberzentrums Gera und seines zu berücksichtigenden Umfeldes.

Im Rahmen der Globalisierung hat sich der internationale Standortwettbewerb der Städte und Regionen stark verschärft. Neben den klassisch ökonomischen Standortfaktoren gewinnen immer mehr Faktoren wie Wissen, Innovationsfähigkeit, kulturelle Attraktivität und die Größe des städtisch-kreativen Potentials an Bedeutung. Eine zentrale Aufgabe der Stadtentwicklung wird deshalb in der Zukunft die Förderung des urbanen Talent-Pools sein.

Das Ziel: Einen möglichst ausgeglichenen Mix in sozialer, wirtschaftlicher, kultureller und physischer Hinsicht zu erlangen. Da die Leistungsfähigkeit der Städte politisch und finanziell an Grenzen stößt, hat die Suche nach neuen strategischen Kooperationen begonnen.

Eine tragende Rolle wird hier im sogenannten Dritten Sektor (Third Sector) und in Netzwerken des sozialen und kulturellen Bereichs gesehen. Ökonomen und Städteforscher wie Richard Florida und Charles Landry  weisen den ?weichen Standortfaktoren? durchaus die zentrale Bedeutung für wirtschaftliche Prosperität und erhöhte Chancen im globalen Wettbewerb der Zukunft zu. (Quelle: www.wikipedia.org)

Dem Verein „Ja- für Gera e.V.” ist es gelungen, einen solchen Dritten Sektor fest in dieser Stadt zu etablieren. Er besteht aus Akteuren der Wirtschaft,  des Handels, der Dienstleistung und Gastonomie, aus Verbänden und Vereinen sowie privaten Bürgern, die sich aktiv in die Gestaltung unserer schönen Stadt Gera einbringen wollen.

Die gewachsene Akzeptanz in der Geraer Gesellschaft und die positive Entwicklung unserer Initiative ist unverkennbar. Sie macht zuversichtlich und Lust auf mehr.

„Ja - für Gera” wird jedoch nur einen gesicherten Fortbestand haben, wenn auch zukünftig die Mitglieder, Förderkreismitglieder und Förderer spüren, dass sich Schritt für Schritt immer mehr Bürger konkret an der Realisierung interessenübergreifender Aufgabenstellungen beteiligen.

Das wichtigste Projekt, welches wir zur Zeit durchführen, ist die Standortgemeinschaft „Gersche Meile”.  In dieses Projekt münden alle bisherigen Maßnahmen und Projekte, die bis zum Schloß Osterstein ausgeweitet werden. Schwerpunkt ist jedoch für uns gegenwärtig der Bereich der Oberen Stadtkrone mit dem Steinweg und seinem unmittelbaren Umfeld. 

Interview zum Projekt „Ja - für Gera”

Recherchiert für das Buch „Deutschland zum Selbermachen” - Ein Projekt des Forschungszentrums für Bürgerschaftliches Engagement der Universität Paderborn gemeinsam mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

 


Mittwoch, 23.August.2017 21:34:40